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Die `!Strand-Sode`! (`*Suaeda maritima`*) ist eine `F33f`_`[Pflanzenart`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Art_(Biologie)]`_`f aus der Unterfamilie `F33f`_`[Suaedoideae`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Suaedoideae]`_`f in der Familie der `F33f`_`[Fuchsschwanzgewächse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fuchsschwanzgewächse]`_`f (Amaranthaceae). Sie wird auch `!Meerstrand-Gänsefüßchen`!, `!Schmalzmelde`! oder `!Sode`! genannt.

>>Contents

• `F0af`_`[Beschreibung`#beschreibung]`_`f
• `F0af`_`[Vegetative Merkmale`#vegetative-merkmale]`_`f
• `F0af`_`[Blütenstände und Blüten`#bl-tenst-nde-und-bl-ten]`_`f
• `F0af`_`[Früchte und Samen`#fr-chte-und-samen]`_`f
• `F0af`_`[Chromosomenzahl`#chromosomenzahl]`_`f
• `F0af`_`[Bestäubung`#best-ubung]`_`f
• `F0af`_`[Vorkommen und Gefährdung`#vorkommen-und-gef-hrdung]`_`f
• `F0af`_`[Nutzung`#nutzung]`_`f
• `F0af`_`[Taxonomie`#taxonomie]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f

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>>Beschreibung

>>>Vegetative Merkmale

Die Strand-Sode wächst als einjährige `F33f`_`[krautige Pflanze`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Krautige_Pflanze]`_`f, die Wuchshöhen von 10 bis 100 cm erreicht. Die niederliegenden oder aufsteigenden, gelegentlich auch aufrechten `F33f`_`[Stängel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stängel]`_`f sind vom Grund an verzweigt. Stängel und Blätter sind kahl, blaugrün und häufig rötlich überlaufen. Die aufwärts gekrümmten oder abstehenden, fleischigen `F33f`_`[Laubblätter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Blatt_(Pflanze)]`_`f sind im Querschnitt halbstielrund, auf der Oberseite flach oder an den Rändern leicht hochgewölbt. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 10 bis 50 mm und einer Breite von 0,8 bis 2 mm linealisch mit stumpfem oder leicht zugespitztem oberem Ende.

>>>Blütenstände und Blüten

Ein bis fünf (selten mehr) Blüten sitzen an Haupt- und Seitenästen geknäuelt in der `F33f`_`[Achsel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Blattachsel]`_`f der `F33f`_`[Tragblätter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tragblatt]`_`f. Die unteren Tragblätter ähneln den Laubblättern, nach oben werden sie allmählich kleiner und sind dann nur etwa 3 bis 12 mm lang. An der Basis sind die Tragblätter etwas verbreitert und ihre Spitze ist leicht auswärts gebogen. Die `F33f`_`[Vorblätter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vorblatt]`_`f sind zu kleinen häutigen Schuppen reduziert.

Die Blütezeit der Strand-Sode reicht von Juli bis September. Die zwittrigen `F33f`_`[Blüten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Blüte]`_`f weisen einen Durchmesser von 2 bis 4 mm auf. Die `F33f`_`[Blütenhülle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Blütenhülle]`_`f besteht aus fünf etwas ungleich großen `F33f`_`[Tepalen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tepalen]`_`f mit gerundetem Rücken und stumpfer, oft kapuzenförmiger Spitze. Es sind fünf `F33f`_`[Staubblätter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Staubblätter]`_`f vorhanden. Die zwei (selten drei bis fünf) `F33f`_`[Narben`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Narbe_(Botanik)]`_`f sind mit etwa 0,5 mm sehr kurz und kahl.

>>>Früchte und Samen

Zur Fruchtzeit bleibt die Blütenhülle unverändert (gelegentlich kommen flügelartige Anhängsel vor). Die Frucht ist halbkugelig oder schwach niedergedrückt und ohne Hautsaum. Der horizontale, linsenförmige Same besitzt einen Durchmesser von 1 bis 2,2 mm. Die dunkelbraune oder schwarze Samenschale weist ein Netzmuster auf.

>>>Chromosomenzahl

Die `F33f`_`[Chromosomenzahl`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chromosomen]`_`f ist 2n=36 oder 2n=18`:cite-ref-tropicos-1-0[`F5bf`_`[1`#cite-note-tropicos-1]`_`f].

>>Bestäubung

Ihre Blüten sind `F33f`_`[homogam`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Homogam]`_`f bis schwach `F33f`_`[vormännlich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vormännlich]`_`f, `F33f`_`[Selbstbestäubung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Selbstbestäubung]`_`f ist daher möglich. Normalerweise erfolgt aber die `F33f`_`[Bestäubung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bestäubung]`_`f wohl durch den Wind`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f].

>>Vorkommen und Gefährdung

Die Strand-Sode ist an den Küsten von Europa, den gemäßigten Regionen von Asien, im nördlichen Afrika und in Nordamerika verbreitet (`F33f`_`[circumpolare`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zirkumpolar_(Geographie)]`_`f Verbreitung). Sie ist auch in Gebiete der `F33f`_`[Südhalbkugel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Südhalbkugel]`_`f eingeführt worden, beispielsweise nach Neuseeland.

In Deutschland findet man die Strand-Sode in `F33f`_`[ruderal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ruderal]`_`f beeinflussten `F33f`_`[Salzpflanzenfluren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Salzpflanzen]`_`f an `F33f`_`[Nordsee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nordsee]`_`f und `F33f`_`[Ostsee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ostsee]`_`f, gelegentlich auch an `F33f`_`[Binnensalzstellen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Binnensalzstelle]`_`f. Als echte `F33f`_`[Salzpflanze`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Salzpflanze]`_`f (`F33f`_`[Halophyt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Halophyt]`_`f) besiedelt sie vollbesonnte Standorte auf feuchten, stickstoff- und basenreichen Böden mit hohem Gehalt an `F33f`_`[Kochsalz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Natriumchlorid]`_`f, die gelegentlich überflutet werden. Die Strand-Sode kommt in den Pflanzengesellschaften der Ordnung Thero-Salicornietalia, Suaedetum macrocarpae und Suaedetum flexilis vor`:cite-ref-floraweb-3-0[`F5bf`_`[3`#cite-note-floraweb-3]`_`f].

In Deutschland gilt die Strand-Sode bundesweit als ungefährdet. Ihre Hauptvorkommen liegen an den Küsten von Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen. In Mecklenburg-Vorpommern wird sie als gefährdet eingestuft (`F33f`_`[Rote Liste gefährdeter Arten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rote_Liste_gefährdeter_Arten]`_`f 3). An den Binnensalzstellen in Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt sie als stark gefährdet (Rote Liste 2)`:cite-ref-floraweb-3-1[`F5bf`_`[3`#cite-note-floraweb-3]`_`f].

>>Nutzung

Früher wurden aus der Strand-Sode durch Trocknen und Verbrennen `F33f`_`[Pottasche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pottasche]`_`f und `F33f`_`[Soda`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Natriumcarbonat]`_`f gewonnen, welches zum Wäschewaschen und für die Glasherstellung genutzt wurde`:cite-ref-pfaf-4-0[`F5bf`_`[4`#cite-note-pfaf-4]`_`f]. Daher stammen die deutschen Namen Strand-Sode und Schmalzmelde.

Die jungen Blätter der Strand-Sode können roh oder gekocht als salzige Salatwürze oder Gemüsezutat verwendet werden. Junge Sprosse können in Essig eingelegt als `F33f`_`[Relish`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Relish]`_`f verzehrt werden. Auch die Samen sind roh oder gekocht essbar`:cite-ref-pfaf-4-1[`F5bf`_`[4`#cite-note-pfaf-4]`_`f].

>>Taxonomie

Die `F33f`_`[Erstveröffentlichung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erstbeschreibung]`_`f dieser Art erfolgte 1753 durch `F33f`_`[Carl von Linné`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Carl_von_Linné]`_`f unter dem Namen `*Chenopodium maritimum`* L. in `*`F33f`_`[Species Plantarum`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Species_Plantarum]`_`f`*, 1, S. 221`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f]. `F33f`_`[Barthélemy Charles Joseph Dumortier`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Barthélemy_Charles_Joseph_Dumortier]`_`f stellte sie 1827 in `*Florula belgica`*, S. 22 als `*Suaeda maritima`* in die Gattung `*`F33f`_`[Suaeda`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Soden_(Gattung)]`_`f`*.

`F33f`_`[Synonyme`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Synonym_(Taxonomie)]`_`f von `*Suaeda maritima`* (L.) Dumort. sind `*Atriplex maritima`* (L.) Crantz, `*Chenopodina maritima`* (L.) Moq., `*Chenopodium maritimum`* L., `*Dondia maritima`* (L.) Druce, `*Lerchea maritima`* (L.) Kuntze, `*Salsola maritima`* (L.) M.Bieb., `*Salsola maritima`* (L.) Poir., `*Schoberia maritima`* (L.) C.A.Mey., `*Suaeda fernaldii`* (Standley) Standley und `*Suaeda richii`* Fernald.

`*Suaeda maritima`* gehört zur Untergattung `*Brezia`* (Moq.) Freitag & Schütze innerhalb der Gattung `*Suaeda`*`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f].

Die Art `*Suaeda maritima`* wird mit den nah verwandten Arten `*`F33f`_`[Suaeda pannonica`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Suaeda_pannonica]`_`f`* (Beck) Graebn., `*`F33f`_`[Suaeda prostrata`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Suaeda_prostrata]`_`f`* Pall. und `*Suaeda salsa`* (L.) Pall. zum formenreichen `*Suaeda maritima`*-Aggregat zusammengefasst.`:cite-ref-uotila-7-0[`F5bf`_`[7`#cite-note-uotila-7]`_`f]

>>Literatur

• Hossein Akhani & Dieter Podlech: `*Suaeda maritima`*, In: Karl Heinz Rechinger et al. (Hrsg.): `*Flora Iranica`*, Band 172 – `*Chenopodiaceae`*. Graz, Akad. Druck, 1997, S. 144. (Abschnitte Beschreibung, Vorkommen)
• Wayne R. Ferren Jr. & H. Jochen Schenk: `*Suaeda maritima`*, S. 393 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): `*Flora of North America North of Mexico`*, Volume 4: `*Magnoliophyta: Caryophyllidae, part 1.`*, Oxford University Press, New York u. a. 2003, ISBN 0-19-517389-9. (Abschnitte Beschreibung, Vorkommen)
• `F33f`_`[Henning Haeupler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Henning_Haeupler]`_`f, Thomas Muer: `*Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands`* (= `*Die Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands.`* Band 2). Herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz. Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3364-4, S. 96 (Abschnitt Beschreibung).

>>>Einzelnachweise

`:cite-note-tropicos-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-tropicos-1-0]`_`f `*Suaeda maritima`* bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Eintrag bei `*BiolFlor`*
`:cite-note-floraweb-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-floraweb-3-0]`_`f Eintrag bei FloraWeb
`:cite-note-pfaf-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-pfaf-4-0]`_`f Eintrag bei `*Plants For A Future`*.
`:cite-note-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-5]`_`f Erstveröffentlichung eingescannt bei `*biodiversitylibrary.org`*
`:cite-note-6`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-6]`_`f Maxim V. Kapralov, Hossein Akhani, Elena V. Voznesenskaya, Gerald Edwards, Vincent Franceschi & Eric H. Roalson: `*Phylogenetic Relationships in the Salicornioideae / Suaedoideae / Salsoloideae s.l. (Chenopodiaceae) Clade and a Clarification of the Phylogenetic Position of Bienertia and Alexandra Using Multiple DNA Sequence Datasets`*, In: `*Systematic Botany`*, Volume 31 (3), 2006, S. 571–585.
`:cite-note-uotila-7`!7.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-uotila-7-0]`_`f Pertti Uotila: `*Chenopodiaceae (pro parte majore)`*, 2011. – In: `*Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Suaeda maritima`* aggr. Eintrag bei `*Euro+Med Plantbase`*, abgerufen am 22. Oktober 2012.

>>Weblinks

Commons

: Suaeda maritima

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

• `*Strand-Sode`*. auf FloraWeb.de
• Fotos der Strand-Sode bei Günther Blaich.
• Verbreitungskarte der Strand-Sode in Deutschland bei `*FloraWeb`*
• Thomas Meyer: Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei `*Flora-de: Flora von Deutschland`* (alter Name der Webseite: `*Blumen in Schwaben`*)

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